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Mit anderen Projekten, insbesondere LIFE-Natur-Projekten, wurde ein reger Austausch gepflegt. Dazu gehörten internationale Workshops, Fachtagungen und gegenseitige Besuche. Im Schwäbischen Donautal wurden 2 größere Workshops durchgeführt.

 

 

Workshop „Chance LIFE-Natur nutzen“
am 1. und 2. April 2008 auf Schloss Höchstädt

Programm als Download

Eine wichtige Veranstaltung für die regionale Akzeptanz des LIFE-Natur-Projektes war der Workshop „Chance LIFE-Natur nutzen“ am 1. und 2. April 2008 auf Schloss     Höchstädt. Ziel des öffentlichen Workshops war es, praktische Umsetzungsideen zur Steigerung der Attraktivität des Schwäbischen Donautals zu liefern, gemeinsame Projektideen zu Naturerlebnispfaden, Veranstaltungen und Events zu entwickeln und     greifbare Ergebnisse für die Öffentlichkeitsarbeit zu erarbeiten. Neben der Vorstellung zu Inhalten und Stand der Umsetzung im Rahmen einer öffentlichen Sitzung der     projektbegleitenden Arbeitsgruppe lieferten drei Impulsreferate Beispiele aus der Praxis:

  • Erfolgreiche Regionalentwicklung am Beispiel des Landkreises Neumarkt - Gero Wieschollek, Regina GmbH, Lkr. Neumarkt in der Oberpfalz
  • Kommunales Engagement im LIFE-Natur-Projekt Weidmoos (Salzburger Land) - Bürgermeister Johann Grießner, Gem. Lamprechtshausen
  • Attraktive Veranstaltungen und Erlebnispädagogik im LIFE-Natur-Projekt Hotzenwald (Schwarzwald) - Monika Baumhof-Pregitzer, Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg

   
In Arbeitskreisen wurden die Themen des Workshops vertieft und weiter bearbeitet:

  • Marketingideen zum Projekt: Erarbeitung von Medien und Methoden für die Öffentlichkeitsarbeit, Vermarktung und Verankerung des LIFE-Natur-Projekts innerhalb der Region, Unterstützung der Regionalentwicklung durch LIFE-Natur.
  • Besucher lenken und leiten: Naturerlebnispfade, Infotafeln und Beobachtungsstationen attraktiv gestalten sowie regionale Wertschöpfungsketten unterstützen.
  • Veranstaltungsideen (Führungen, Feste, Events, Messeauftritte, etc.) entwickeln und gemeinsam umsetzen.






Workshop „Biodiversität und Grünland in europäischen Flusstälern“ am 20. und 21.07. 2011


Programm als Download


Die Schwerpunktthemen des öffentlichen Workshops:

  • Biodiversität in Auenlebensräumen mit Schwerpunkt auf Feuchtgrünland
  • Aktuelle Verwertungsmethoden von Grünlandaufwuchs
  • betriebswirtschaftliche Anforderungen, Fördermodelle und notwendige Rahmenbedingungen für eine wirtschaftliche Verwertung von Wiesenaufwuchs
  • Grünlandsituation und Projektbeispiele  in Europa: Donautal,  Schwaben und Bayern,  Vardetal Jütland/Dänemark, Beneluxstaaten und Frankreich, Burgenland, Steiermark und March-Thaya-Auen/Österreich, europäischer Überblick
  • Es moderierte Anton Gazenbeek, freier Berater für Landnutzung und Biodiversität auf europäischer Ebene, Belgien.

 
Folgende Vorträge wurden gehalten (einzelne Referate als Download):


Wesentliches Ergebnis des Workshops war eine gemeinsame von den Teilnehmern getragene Resolution:

  • Präambel: Säule 2 (Agrarumweltprogramme) muss guten Erhaltungszustand der Natura2000-Gebiete und  weiterer nationaler Naturschutzvorranggebiete gewährleisten – Status quo ist aktuell nicht ausreichend.
  • Bedeutung des Grünlandes in Mitteleuropa für  Biodiversität, Klimaschutz, Hochwasserschutz, Kulturlandschaft ist ausgesprochen hoch.
  • Der Grünlandschwund in ganz Mitteleuropa ist alarmierend
  • Landwirten die Grünland in Tiefland-Flussauen und Moorlandschaften nutzen, muss eine zukunftsfähige wirtschaftliche Perspektive geboten werden
  • Eine direkte Förderung ökologischer Leistungen/ecosystems-services ist dringend geboten.
  • Beispiel für Wirtschaftszweige zur Etablierung bzw. Erhaltung von Grünlandbetrieben: Ökomilch und Ökofleisch, ext. Weidewirtschaft und Mutterkuhhaltung, Veredelung und Direktvermarktung
  • Notwendige Werkzeuge: Kooperationsmodelle von Landwirten (Gemeinschaftsbetriebe)
  • Förderinstrumente für die Grünlandwirtschaft: Grünlandprämie, Schnittzeitpunkt, Düngeverzicht und regionale an Natura2000-Managementpläne angepasste Fördermodule. In der Summe muss die Förderung zum Ackerbau konkurrenzfähig sein.
  • Als Förderkriterien zu berücksichtigen: Flächenverteilung, Schlaggröße, Bewirtschaftungstechnik (z.B. Mähtechnik); qualitätsabhängige Honorierung (Zielarten, Vegetation,...)
  • Biogasförderung von NaWaRO abkoppeln (Einbeziehung aller organischen Produkte, vor allem Landschaftspflegematerialien)
  • Förderung der Streunutzung

 

 
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